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Fuerteventura ist eine der Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean, rund 120 Kilometer westlich der marokkanischen Küste. Mit einer Fläche von 1.659,74 Quadratkilometern hat die Insel einen Anteil von 22,15 Prozent an der gesamten Landfläche der Kanaren, damit ist sie nach Teneriffa die zweitgrößte Insel des Archipels. Fuerteventura hat 94.386 Einwohner (Stand 1. Januar 2007)[1]. Die Hauptstadt ist Puerto del Rosario, wo sich auch der Inselflughafen befindet. Die Landessprache ist Spanisch. Fuerteventura bildet mit der nördlich gelegenen Insel Lanzarote die östliche Grenze der Kanaren.

Die Kanaren gehören zum Hoheitsgebiet Spaniens, genießen aber einen Sonderstatus als Autonome Gemeinschaft mit eigenem Parlament und Präsidenten (Paulino Rivero Baute, seit Juli 2007). Fuerteventura gehört mit Lanzarote und Gran Canaria zur spanischen Provinz Las Palmas. Präsident der Inselregierung ist Mario Cabrera.


Geschichte

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Die Kanaren, auch Fuerteventura, wurden von Ureinwohnern, den Guanchen, bewohnt. Als Herkunft vermutet man nordafrikanische Berberstämme, welche ab etwa 3000 v. Chr. die Inseln besiedelten. Ab dem 30. Jahrhundert v. Chr. findet eine erste Besiedlung der Kanaren in mindestens zwei Wellen statt. Um das 11. Jahrhundert v. Chr. besuchen wahrscheinlich phönizische Seefahrer Fuerteventura und Lanzarote, eindeutig belegt ist dies jedoch nicht. Um 850 v. Chr. beschreibt der griechische Dichter Homer in der Odyssee die Kanaren als „Die Inseln der Glückseligen“. Quer über die Landenge der Insel, welche den nördlichen Teil vom Südlichen trennte, soll es bis zur Ankunft der Spanier im 15. Jahrhundert einen Steinwall gegeben haben. Er grenzte die zwei Königreiche der Insel in das nördliche Maxorata mit König Guize und das südliche Gandía (heute Jandía) mit König Ayoze ab. Beim Durchwandern der Landenge von Jandía kann man unterhalb des Windparkes von Costa Calma auf Reste einer dicken, etwa drei Meter hohen Mauer treffen. Ob es der echte Wall der Legende ist, ist fraglich.
1708 war die Gründung einer Militärherrschaft (die Coroneles, die Obersten) mit Sitz in La Oliva. 1740 landeten englische Korsaren bei Gran Tarajal und wollten die Insel unterwerfen, sie wurden jedoch in zwei Schlachten bei Tuineje besiegt. Während des 17. und 18. Jahrhunderts kam es immer wieder zu Überfällen von Freibeutern.
1834 wurde Antigua neue Hauptstadt, 1835 wurde der Verwaltungssitz nach Puerto de Cabras (heute: Puerto del Rosario) verlegt. 1836 wurde die Feudalherrschaft der Señores abgeschafft. 1852 wurden die Kanarischen Inseln von Isabella II. zur Freihandelszone erklärt. Die Militärherrschaft über die Insel wurde 1859 aufgelöst und Puerto de Cabras wurde 1860 schließlich die neue und jetzige Hauptstadt der Insel.

1912 wurden den Kanaren die Selbstverwaltungsrechte (Cabildo Insular) zugestanden. Fuerteventura und Lanzarote wurden 1927 Teil der Provinz Las Palmas. 1966 kamen die ersten Urlauber auf die Insel. 1975 wurden etwa 4.500 spanische Fremdenlegionäre nach Puerto del Rosario verlegt. In den darauf folgenden Jahren führten die Legionäre ein Schreckensregime, bei dem ein Bürgermeister und der Inselpräsident ermordet werden. 1982 bekamen die Kanarischen Inseln einen eigenen Autonomiestatus. 1986 trat Spanien der EG bei, die Kanaren behalten ihren Sonderstatus. Der Fremdenverkehr wurde 1990 zur wichtigsten Einnahmequelle der Insel; die Bautätigkeiten erreichten ihren Höhepunkt. Die Fremdenlegion wurde 1996 wieder von Fuerteventura abgezogen.



Sehenswürdigkeiten

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Die eigentliche Attraktion Fuerteventuras sind wohl die weiten Strände entlang der Ostküste. Im Norden, nahe Corralejo, gibt es seit 1987 den unter Naturschutz stehenden Dünenpark, zu dem auch die vorgelagerte Insel Los Lobos gehört.
Wellenreiter sind im Westen und windsurfer im Norden und osten der Insel gut aufgehoben.
Eine weitere Sehenswürdigkeit im nordwestlichen Inselinneren ist das Ecomuseo de Algocida in Tefia. Mit Mitteln der Europäischen Union wurden hier in den letzten Jahren mehrere verfallene Bauernhöfe restauriert, und es wird die Handwerkskunst und Lebensweise der Bevölkerung Fuerteventuras vor der Zeit des Tourismus gezeigt. Zu sehen sind Steinmetze, Bäcker, Stellmacher, Stickerinnen uvm.
Und natürlich das Wrack der American Star. Der Bugteil des Schiffes hielt rein äußerlich betrachtet bis Ende 2005, also über 11 Jahre lang, den Umwelteinflüssen stand. Bis zu diesem Zeitpunkt deuteten lediglich Verfallserscheinungen entlang der Wasserlinie und an der Bruchstelle zum Heck auf den zu erwartenden, vollständigen Zerfall hin, verursacht durch Korrosion und die Ermüdung des Materials durch die ständig anbrandenden Wellen, insbesondere während der Winterstürme.


Auswandern, Arbeiten auf Fuerteventura

Sollten sie sich entschieden haben Deutschland für immer den Rücken zu kehren ,sollte dies sehr gut überlegt sein.
träumereien oder Abenteuerlust haben mit Auswandern nichts zu tun.
wer auswandern will sollte gut kalkulieren und alles was schief gehen könnte in erwägung ziehen,das fängt mit den gepflogenheiten des jeweiligen Landes an. Denn in Spanien sowie auf den Kanarischen Inseln ticken die Uhren schon etwas anders, sei es die Waren beschaffung, Anträge oder Amtsgänge. Es funktioniert zwar alles,nur sehr viel langsamer als in Deutschland,dadurch sollte man genug rückhalt, finanziell wie emotional besitzen, oder sich einem netzwerk von Auswanderern anschliesen die einem viele nützliche Tips für den Neustart geben können. Sehr von vorteil sind natürlich auch private Kontakte zu Auswanderern, die Erfahrungen der Vor und Nachteile weitergeben können.
Man sollte sich von Privaten Vermittlungsagenturen die viel Geld für weig erfolg verlangen fern halten und stattdessen Agenturen aufsuchen die halten was sie versprechen.
Meint Tip: Es gibt Kanarische Zeitungen wie Kanarenexpress,oder das Wochenblatt in deutscher Sprache mit Firmeneinträgen und
Stellenangeboten. Auf Arbeitsagenturen würde ich mich nicht verlassen da die Vermittlung meist mit langer Wartezeit verbunden ist und die besten Jobs zuerst an Einheimische vermittelt werden.
Lohnniveau: Der Lohn auf den Kanarischen Inseln liegt bei ca. 900 bis 1200 € im Monat.
Doch wer Ideen und biss hat sollte sich Selbststädig machen, da man auf den Kanaren keinen Meisterbrief benötigt, erleichtert es ungeheuer den Weg in die Selbstständigkeit und als (Autónomo) wie die Spanier sagen können sie auch dementsprechend mehr verdienen und sogar noch Leute anstellen.
Über Grundlegendes wie Anträge und Papiere können sie sich in Deutschland bestens informieren,natürlich sollte man auch etwas Spanisch und Englisch mit ins neue Heimatland bringen.
Beachtet man nur ein paar Grundregeln dürfte dem Umzug in ein neues land nichts im Wege stehen.